Hallo, da bin ich wieder…

So oder ähnlich könnte man das Ganze bezeichnen. Ich habe jedenfalls festgestellt, dass ich im Dunkeln nicht alleine Auto fahren sollte. Vor fast einem Jahr fing es an, diese Gedanken, wie man am sichersten von der Welt geht, das stellte sich immer auf dem Weg von und zur Arbeit ein, meistens nachts. Als sich diese Gedanken häuften, habe ich mich vor mir selbst erschrocken, da ich mich bis dahin als lebenslustigen Menschen sah. Irgendwann fand ich den Mut mir professionelle Hilfe zu suchen und begab mich zur stationären Therapie in eine Klinik. Die anschließende ambulante Behandlung verläuft sehr erfolgreich und diese Verstimmungen sind sehr, sehr selten geworden. Nur diese Nachtfahrt brachte wieder Erinnerungen an diese schrecklichen Gedanken in mir hoch. Das hat mich doch in ein ganz schön tiefes Loch gerissen. So schnell wie die Verstimmung kam, war sie nach dem Aussteigen aus dem Auto auch wieder weg, also gibt es noch einiges zu tun…ich sehe da allerdings positiv in die Zukunft, da ich sowas nicht, wie früher, für mich behalte, sondern mit meinen Angehörigen darüber rede. Die beobachten mich auch sehr genau, seit ich aus der Klinik gekommen bin. Ich habe also wenig Chancen so etwas zu verschweigen, irgendwie scheint man mir das immer ansehen zu können.

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